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Heilplanze des Monats 10-2017

Der Ginkgobaum - Ginkgo biloba

Die ungewöhnliche Form der Blätter, die Kraft zum Überleben und die Heilwirkung des Baumes beflügeln Maler und Dichter seit Jahrtausenden.

Ginkgo ist vermutlich die älteste Baumpflanze der Erde. Forscher schätzen ihr Alter auf rund 300 Millionen Jahre. Es gab also bereits Ginkgo-Bäume als die Dinosaurier noch die Erde beherrschten. Vor der Eiszeit waren die Bäume auch in Europa heimisch, wie versteinerte Fossilien beweisen. Als einzige Art überlebte Ginkgo biloba im wärmeren Ostasien. Dort wurde er wegen seiner Robustheit, Langlebigkeit und Heilkraft verehrt und war häufig bei Tempeln zu finden. Inzwischen werden auch bei uns gerne Ginkgobäume gepflanzt, denn auch hier ist ihre Widerstandsfähigkeit gegen Schädlinge und Umweltgifte (vielbefahrene Straßen!) sehr nützlich.

Wo kann der Ginkgo helfen?

In der Forschung hat man besondere Wirkstoffe in den Ginkgoblättern gefunden, die in einem Spezialextrakt stark konzentriert werden.
Ginkgopräparate mit diesem Spezialextrakt werden zur Behandlung altersbedingter Gedächtnisstörungen und Durchblutungsstörungen im Gehirn, aber auch in den Gliedmaßen eingesetzt.
Durch die bessere Durchblutung wird das Gehirn mit mehr Sauerstoff und Nährstoffen versorgt  - optimale Bedingungen für geistige Leitungsfähigkeit. Auch bei Tinnitus, der durch Durchblutungsstörungen entstanden ist, können Ginkgopräparate helfen.
Außerdem schützen Ginkgopräparate als starker Radikalfänger die Gehirnzellen vor altersbedingten Abbauvorgängen.

Worauf ist unbedingt zu achten?

Arzneimittel aus Ginkgo werden im Allgemeinen gut vertragen und können langfristig eingenommen werden.  Sie entfalten ihre volle Wirkung oft erst nach 2 bis 3 Monaten.

Da Ginkgo experimentell blutgerinnungshemmende Eigenschaften hat, kann eine Wechselwirkung mit anderen Blutgerinnungshemmern (z. B. Aspirin®, Marcumar®) in Einzelfall nicht ausgeschlossen werden. In diesen Fällen sollte die Einnahme nur nach Rücksprache mit dem Arzt erfolgen.

Kann man Ginkgoblätter selber nutzen?

Tee aus Ginkgoblättern können wir nicht empfehlen, weil die besonderen Wirkstoffe kaum enthalten sind, dafür andere eher allergisierende Stoffe. In Arzneimitteln werden die Wirkstoffe dagegen gezielt extrahiert und stark konzentriert.
Ginkgoblätter sind aber hervorragende Lesezeichen. Sie sehen gepresst wunderschön aus und enthalten Stoffe, die Ungeziefer fernhalten und somit auch die Bücher schützen!

Autor: HEXAL AG

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Quelle: http://www.heilpflanzen-suchmaschine.de
© Mit freundlicher Genehmigung von HEXAL AG